SC Verl: Wer tritt in die großen Fußstapfen von Alexander Ende?
Scheidender Chefcoach weckt Interesse in der 2. Liga

Abschied aus Verl fix: Alexander Ende. © IMAGO / Dünhölter SportPresseFoto
Was die Spatzen schon seit geraumer Zeit von den Dächern gepfiffen haben, ist seit dem gestrigen Mittwoch offiziell. Trainer Alexander Ende wird seinen auslaufenden Vertrag beim SC Verl nicht verlängern und den Verein nach zwei erfolgreichen Jahren verlassen, mutmaßlich um die nächste Sprosse auf der Karriereleiter zu erklimmen.
Ende, der im Sommer 2023 von der U19 Borussia Mönchengladbachs kommende die Nachfolge von Guerino Capretti angetreten hat, hinterlässt fraglos eine große Lücke, die alles andere als einfach zu schließen sein wird.
„Wir stehen für eine klare Art und Weise Fußball zu spielen, die deutschlandweit viel Anerkennung bekommt, unsere Fans begeistert und uns großartige Fußballmomente in unserer Sportclub Arena beschert“, weiß auch Verls Vorstand Sport Sebastian Lange um die großen Fußstapfen, die Ende hinterlässt und will auch deshalb bei der Suche nach einem neuen Coach nichts überstürzen. „Wir arbeiten jetzt daran, einen Nachfolger zu finden, aber tun dies mit aller Genauigkeit und Sorgfalt, die es benötigt“, deutete Lange auf der Vereinshomepage an, dass keine kurzfristige Entscheidung fallen wird.
Endes Zukunft noch offen
Während gut möglich ist, dass die Verantwortlichen in Verl wieder Kreativität an den Tag legen und wie vor zwei Jahren mit Ende einen Trainer präsentieren, der bislang noch nicht in der 3. Liga oder auf anderer, großer Bühne gearbeitet hat, will der scheidende Cheftrainer einen erfolgreichen Saisonabschluss: „Jetzt lasst uns noch zusammen acht Spiele bestreiten, wo wir das Maximale für unseren Sportclub herausholen wollen“, gab Ende die Losung für die nächsten Wochen aus.
Wie und wo es für den 45 Jahre alten Fußball-Lehrer weitergeht, ist noch offen. Es ist aber davon auszugehen, dass Ende zur neuen Saison nahtlos einen anderen Klub übernehmen wird, tendenziell oberhalb der 3. Liga oder zumindest einen sehr ambitionierten Drittligisten. Denn nach Informationen von Reviersport beschäftigen sich schon seit längerem einige Zweitligisten mit Ende.
Konkrete Namen werden nicht genannt, doch mit Eintracht Braunschweig, dem SSV Ulm oder Jahn Regensburg könnte bei mehreren (Noch-)Zweitligisten im Sommer die Trainerfrage auf die Agenda rücken.